Sonntag, 5. Oktober 2008 | Autor: Inga Oltersdorf
Sprachlos bin ich. Die Zeit mit Julia Ingmanns ist wirklich gewesen…. Eine aus dem Netz geborene Verbindung wird leibhaftig. Und ich wollte euch einen kleinen Einblick geben.
Es hat viel geregnet, doch wir haben das Meer genossen…

Durch viele verschiedene Ideen haben wir uns gegenseitig inspiriert, ausgetauscht und erlebt, wie unterschiedlich wir sind.
Ich habe Angst verloren, weil alles sein durfte. Ich konnte da sein und gehen, wenn eine Grenze es verlangte. Ich habe viel über mich gelernt, wie von selbst.
Alles bewegt sich, aber noch viel mehr in Gemeinschaft. Ich danke dir von Herzen Julia.

Thema: Kommunikation, Web | 4 Kommentare
Samstag, 4. Oktober 2008 | Autor: Silke Biedka
Mein Mann Dieter besuchte vergangenen Freitag die Stiftung ESPAS in Zürich. Was er berichtete berührt mich zu tiefst. ESPAS bietet für Menschen mit einer Beeinträchtigung Ausbildungen und Arbeitsplätze an. So sorgen sie für die wirtschaftliche und soziale Integration von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr voll leistungsfähig sind.
Dieters Firma arbeitet schon eine ganze Zeit mit ESPAS zusammen. Sie versenden die verschiedensten Produkte. Das erstaunliche ist, dass sie mit einer Null-Fehlerquote arbeiten. Das bedeutet höchste Qualität und Effektivität.
Dieter traf dort die unterschiedlichsten Menschen. Zum Beispiel einen Top-Manager mit überdurchschnittlicher emotionaler und sozialer Kompetenz, Menschen die durch einen Unfall ein Bein oder einen Arm verloren haben und Menschen mit starken Depressionen… Das Arbeitsklima war ruhig, klar, aufgeräumt, freundlich und sehr verbindlich.
Die Mitarbeiter erledigen unterschiedlichste Aufgaben. Hierzu stehen ihnen großzügige Räumlichkeiten und ein riesiges Lager zu Verfügung. Es gibt so gut wie keine Technik - kein Warenwirtschaftssystem… Die Führungskräfte haben alle Prozessabläufe so genau definiert, dass keine Fehler entstehen. Jede Aufgabe wird von zwei Menschen bearbeitet und beaufsichtigt. Sie passen gegenseitig auf, dass sie es gut und richtig machen. Sie erledigen auch Arbeiten, die Maschinen nicht können. Wie z.B. Bratpfannen-Rückläufe die erst gesäubert werden müssen, bevor sie neu verpackt werden können.
Jeden Morgen vor Arbeitsbeginn wird die Anwesenheit überprüft. Wer um 08:00 Uhr nicht da ist, wird spätestens um 08:10 Uhr angerufen. Man weiß dort, dass Menschen mit einer Beeinträchtigung nicht immer voll einsetzbar sind. Keiner fällt durch ein Leistungsraster. Wer nicht kann, bekommt Hilfe. Das Team ist so gut organisiert, dass immer einer einspringt, wenn der andere nicht kann. Eben ganz nah am Menschen und somit ganz nah am Markt…
Thema: Unternehmen | Ein Kommentar
Donnerstag, 2. Oktober 2008 | Autor: Christiane Windhausen
EINLADUNG
Wir möchten gerne mit euch beenden, was wir Anfang Mai im Netz + Netzwerk Workshop begonnen haben. Dazu laden wir euch ein, mit uns Samstag den 29.11.2008 (von 11–18 Uhr) bei Birgit-Rita auf dem Gut Kistemacherhof zu verbringen.
Wir wollen gemeinsam essen und trinken. Und dann Resümee ziehen: Schauen was gut geklappt hat und weiter wachsen möchte. Bestaunen, wie im Teilen neuen Ideen geboren werden… Und unseren 213-Tage-Projektblog gemeinsam verabschieden - und schließen. Bring bitte zu unserem Treffen noch einmal dein Bild mit, dass du vor 6 Monaten gestaltet hast.
Zur Einstimmung auf unseren Tag beantworte doch bitte in den nächsten Tagen hier im Blog folgende Fragen:
1. Was bedeutet für dich der Abschied von unserem Blog?
2. Was hat dir an unserem Projektblog Spaß gemacht? Was ist dir schwergefallen?
3. Was hat sich bei dir in den letzten 6 Monaten im Umgang mit dem Netz verändert?
4. Mit welcher Einsicht oder Absicht ziehst du nun weiter?
Wir freuen uns riesig, euch alle leibhaftig wiederzusehen. Ach ja - und rechtzeitig vor unserem Treffen findet ihr dann natürlich hier eine Wegbeschreibung für eure Anreise.
Christiane + Birgit-Rita + Michael
Thema: Allgemein, Web | 5 Kommentare
Dienstag, 30. September 2008 | Autor: Inga Oltersdorf
Anfang diesen Jahres habe ich Julia Ingmanns durch Birgit-Rita kennengelernt. Durch eine Nachricht in Julias Profil vom StudiVZ. Seitdem hat sich eine intensive und nahe Verbindung entwickelt. Aber nur über das Netz und durch Telefonieren. Morgen kommt sie mich besuchen. Eine Vernetzung aus dem Netz, schlägt plötzlich einen Bogen in die Wirklichkeit. Ich freue mich, bin total aufgeregt, unsicher und gespannt.
Thema: Generationen, Web | 3 Kommentare
Dienstag, 30. September 2008 | Autor: Martin Wilhelm
Regelmäßig lese ich unsere Artikel und Kommentare, doch nichts kommt wirklich bei mir an. Ich fühle mich momentan wie weggebeamt, ich erlebe alles aus großer Entfernung. Doch jetzt muss ich mich einfach einmal melden. Ich wollte euch nur sagen, ich bin noch da und bekomme alles mit, halt nur aus einiger Entfernung.
Ich hoffe bald zu landen und wieder da zu sein.
Thema: Kommunikation, Selbstführung | 5 Kommentare
Freitag, 26. September 2008 | Autor: Heike Winkler
Es war wieder Elternabend in der Schule. Thema: Projektreise, drei Wochen in Jahrgang 8, nächstes Jahr nach den Sommerferien soll sie stattfinden.
Projektthema wird dann sein “Mensch und Umwelt”. Es gibt Klassen die, wie z.Zt., eine Fahrradtour an der Elbe nach Dresden machen, andere überqueren die Alpen mit Rucksack oder gehen den Pilgerweg von Nordeutschland nach Dänemark.
Das finde ich sehr spannend und freue mich über diese innovative Neuerung an dieser Schule. Es war eine sehr ausgelassene Stimmung unter den Eltern, als wir anfingen für unsere Klasse Ideen zu sammeln. Die Kinder wollen auf jeden Fall woanders hin, ein Tanztheaterprojekt hier in der Stadt z.b. haben sie abgelehnt.
Hat jemand von interessanten Projektreisen gehört, wie gesagt, es werden Ideen gesucht?
Thema: Allgemein, Generationen | 4 Kommentare
Freitag, 26. September 2008 | Autor: Heike Winkler
Seit Monaten leide ich unter vermeintlichen Viren und Trojanern, habe alles runtergespeichert neu konfiguriert(ich selber natürlich nicht), neue Treiber installiert, um am Ende festzustellen,… es hat sich nichts geändert!
vorgestern sagte Leon im Vorbeigehen “geh`doch mal über Windows Explorer ins Netz”….
jetzt könnt ihr euch schon denken was kommt, — alles läuft perfekt! Ich liebe einfache Lösungen. Doch manchmal könnten sie sich ruhig etwas früher offenbaren, finde ich.
Thema: Allgemein, Tipps + Tools | Beitrag kommentieren
Donnerstag, 25. September 2008 | Autor: Inga Oltersdorf
Die Pupertät. Alles was meine Eltern gesagt haben, war blöd oder es hat mich irgendwie gestört. In der Pupertät macht der Körper intensive Entwicklungen durch. Ich habe mich in meinem Körper unwohl gefühlt, weil plötzlich Scham da war. Vor mir selbst und vor anderen. Mein Körper nahm aufeinmal neue Formen an. Eine intensive Lebensphase, Kindsein war äusserlich plötzlich vorbei. Innerlich ein Aufbruch in völlig neue und aufregende Gefühlswelten.
In dieser Zeit war das Reiten für mich wie eine Klappbrücke. Denn auf dem Pferd zu sitzen, war wie ein “Getragen werden” in das Jugendliche. Die Pferde haben mich geführt, wenn mein Körper mich mit seiner Entwicklung überfordert hat. Die Pferde haben die offene Brücke ein Stück weit verbunden, die Kindheit mit der Jugend.
Das Reiten heute, erinnert mich an damals. Als wäre ich nochmal in der Pupertät. Das Pferd verbindet immernoch. Aber inzwischen mit dem Erwachsen sein. Die Klappbrücke ist noch nicht geschlossen. Viele Schiffe haben Platz, um darunter hindruch zu fahren. Ziemlich viel Verkehr auf dem Wasser, wie eine Ordnung meiner Gefühle für die Welt der Erwachsenen. Die Kraft eines Mädchens von damals trifft die Sehnsucht einer jungen Frau von heute. Die Pferde schenken mir vertauen, um die Angst vor meiner eigenen Größe zu verlieren.
Ungefähr so sieht der Schiffsverkehr auf dem Wasser aus….

Thema: Körper, Selbstführung | Beitrag kommentieren
Dienstag, 23. September 2008 | Autor: Markus Strobel
Das erste mal seit weiß nicht wie vielen Jahrzehnten habe ich 2 Tage ganz alleine mit meinem Bruder verbracht, keine Zufall sondern ganz bewusst geplant. Ich durfte an seiner ganz eigenen Welt teilhaben, die Menschen treffen, die ihm gerade wichtig sind, seinen Kraftorten und Bäumen wo er auftankt sehen und spüren und den Schiffen auf dem Rhein die 50 Meter vor seiner Nase vorbei ziehen nach zu schauen.
Am 2ten Tag haben wir sogar plötzlich die gleichen Kreuzschmerzen geteilt welche ich plötzlich bekam und er schon eine Woche damit ging!
Was mich völlig überraschte, als ich wieder zu Hause war und mich sprechen hörte, war ich mir manchmal nicht mehr sicher wer da spricht…. bin ich das oder meine Bruder. Ich saß bei mir zu Hause und es war als ob sich die Grenzen verschwimmen. Ich durfte erleben das wir doch weit mehr gemeinsam haben als ich bisher gedacht habe, trotz der gleichen Kindheit und den eigenen Wegen welche wir wählten.
Bevor ich ging fingen wir an ein Bild gemeinsam zu malen,alles sehr neu und ungewohnt für mich. Das steht jetzt noch dort und wir waren uns einig das es noch nicht fertig ist. Es ist ein Neuanfang so wie unsere Beziehung…Schritt für Schritt
Stefan ich danke dir
Thema: Kommunikation, Lernen | Ein Kommentar
Montag, 22. September 2008 | Autor: Inga Oltersdorf
“Wie wichtig ist es im Web 2.0 präsent zu sein? Worauf ist dabei zu achten?”
Diese beiden Fragen erscheinen als Überschriften, wenn ich Trimedia anklicke. Trimedia, ein großes Unternehmen in ganz Europa. Kommunikationsberatung und bestimmt eine Menge mehr.
Interessant und sicherlich naiv von mir überrascht zu sein, dass es ein so großes Unternehmen zu diesem Thema gibt. Spannende Themen, doch viel zu kompliziert sich in Trimedia hereinzulesen.
Viel einfacher ist es, selbst zu erforschen was Präsenz im Web 2.0 bedeutet, welche Rolle es spielt und worauf dabei zu achten ist. Genau. Und super. Denn das machen wir hier, für 213 Tage und bestimmt noch lange darüber hinaus.
Nach den 213 Tagen oder irgendwann anders, hat jeder von uns sicherlich viele schöne Antworten, Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen. Als Antwort auf die Fragen von Trimedia. Oder was viel besser ist: als Antwort durch das einfache Ausprobieren.
Ich bin froh, dass ich die Wahl habe zwischen einem leichten und einem komplizierten Weg. Ausprobieren finde ich viel wertvoller, als Texte zu studieren. Denn das eine ist Praxis und das andere Theorie.
Thema: Unternehmen, Web | Ein Kommentar