Wir haben 6 Monate lang zusammen geforscht, ausprobiert und geübt. Jetzt sagen wir Tschüss…
Heike hat nun mit Bewegungsdrang ihren eigenen Blog. Sie hat einfach am Ende angefangen. Herzlichen Glückwunsch dir, liebe Heike, und viel Freude beim Schreiben, Lesen, Kommentieren. Inga hat ihren eigenen Blog Formen weiter entwicklet und andere sind im Gespräch…
Wir freuen uns, wenn wir euch alle wieder treffen - Kommentare sind Gespräche.
entgegen meiner Ankündigung werde ich an unserem Abschiedstreffen nicht teilnehmen. Ich bin momentan in Bonn und unser workshop mit Karin Eulenbruch ist vor zwei Stunden beendet worden. Meine Frau liegt mit einer fiebrigen NNH Entzündung seit zwei Tagen im Hotelbett und ich habe entschlossen nach Hause zu fahren. Ich bin übervoll mit Aufgaben und to do`s.
Ich danke euch für fast ein Jahr an diesem spannenden Projekt beteiligt gewesen zu sein,wenn auch eher als passiver Schreiber, der seine aktive Beteiligung immer wieder aufschiebt. Ich habe sehr viel über mich selbst gelernt und bewundere vor allem Heikes und Ingas Engament diesen Blog mit wunderbaren und abwechslungsreichen Themen bunt gemischt aus dem Leben zu füllen. Aber auch die Ehrlichkeit der Beiträge von Markus,Martin und Silke schätze ich genau so wie die Kommentare von Christiane und Birgit und die Unterstützung von Michael. Ihr habt mir gezeigt was es heißt zu teilen, ich fange jetzt erst damit an.
Mit Marshmallows in meinem Mund und meinem Bauch, verabschiede ich mich von diesem Blog.
Diesen Abend widme ich all den Momenten, die mich in diesem Netzwerk unterstützt haben. Danke für diesen Raum. Im Ausprobieren habe ich viel über mich erfahren. Mit einem Kribbeln im Bauch freue ich mich auf alles Neue. Auch wenn es nicht rosa-rot ist, denn es ist immer alles in andere Farben gehüllt als ich es mir so ausmale…
Jetzt sind es nur noch 2 Tage, bis wir diesen Blog gemeinsam schließen werden. Am Anfang war ich wehmütig. Mir sind all die Chancen eingefallen, die ich nicht genutzt habe… Meine Sehnsucht, mich ganz zu geben, hat schließlich meine Begrenzungen enttarnt.
Heute morgen spüre ich, dass mir dieser Abschied gut tut. Er hilft mir Bilanz zu ziehen und aus Einsichten Absichten zu formulieren. Im Loslassen entsteht Raum für Neues. Ich freue mich darauf.
Ich haben im Handelsblatt ein Interview mit Don Tapscott gefunden, dass ich für eine gelungene Abschluss-Inspiration für unserer Netz+Netzwerk-Projekt halte. Tapscott ist unter anderem ein Spezialist für die Generationsunterschiede im Umgang mit dem Netz. Die ‘Jungen’ nennt er ‘digitale Eingeborene’ - cool oder? Das Interview mit ihm in Brandeins ist ebenfalls sehr lesenswert.
Vielleicht habt ihr ja Lust, euch vor unserem Abschluss noch einmal für die Zukunft inspirieren zu lassen.
Ich hatte heute echt Spaß beim arbeiten. Erst rief ich einem Neukunden an und das Gespräch war innerhalb einer Minute so leicht und offen. Wir sprachen über Marktchancen, Eigendarstellung und Möglichkeiten und nur so ganz nebenbei über unsere eigentliches Startprodukt. Es war einfach die Chemie von beiden Seiten da und so konnte ein insiprierender Austausch statt finden.
Ein anderer Kunde suchte eine Kostengünsigere Variante…..auch hier fanden wir einen Weg, gut für uns beide. Und zum Feierabend noch ein Kunde extrem unter Druck, mit Ärger und Frust und Problemen und auch hier konnte ich einen Weg anbieten der allerdings auch eine kürzere Nacht und noch keine Garantie auf Erfolg garantiert. Da weiß ich morgen abend mehr.
Was für mich zählt ist das Gefühl am Ende des Tages.
Heute Morgen habe ich in der Karrierebibel einen Artikel über die Bedeutung des Internets für die Auswahl von Bewerbern gefunden. Nach einer aktuellen US-Umfrage nutzen immer mehr Arbeitgeber die Online-Profile ihrer Bewerber zum Reputations-Check. Jochen Mai entwirft in diesem Artikel potenzielle Fragen eines zukünftigen Vorstellungsgesprächs.
Wenn ich bedenke, wie groß die heimliche - und damit ‘ungeteilte’ - Schamgrenze der Menschen in Deutschland ist, dann wird mir bei diesen Fragen Angst und Bange… Und doch haben sie mich gleichzeitig sehr inspiriert. Sie sind für ein guter Leitfaden für mein eigenes Profil im Netz.
Im April 2009 findet zum 3.Mal die re:publica in Berlin statt. Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Das ist bestimmt interessant. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, aber wenn ich da kann habe ich große Lust dorthin zu fahren. Vielleicht hat ja jemand von Euch auch Interesse…
Hier habe ich erzählt, wie mich der RAF-Kinofilm beschäftigt hat. Über diesen Blogbeitrag, bin ich auf eine Talkshow von 1968 gestossen: Club 2. Völlig fasziniert von all den rauchenden Menschen, die mich schon in dem Kinofilm beunruhigt haben, saß ich vor dem Video. Für ein paar Minuten bekomme ich einen lebendigen Eindruck von der Zeit in den 60er Jahren.
Es wirkt auf mich stürmig, aufgewühlt und als würde sehr sehr viel in Bewegung sein. Es muss eine häftige, schon wirklich krasse Zeit gewesen sein. Die Leute möchten mit ihren Zigaretten vielleicht ein wenig “Freiheit” geniessen, weil all die Enge nirgends Platz für einen “Ausbruch” hat. Eine sehr geladene Atmosphäre. Das hätte ich schon gerne mal in Wirklichkeit miterlebt.