
“Blume für Papa, Papa große Freude. Papa noch bissi Bauch weh” sagt Felix während er die Kugerln reinsteckt. Aber morgen wird er wieder bei uns sein. Wie schön.

“Blume für Papa, Papa große Freude. Papa noch bissi Bauch weh” sagt Felix während er die Kugerln reinsteckt. Aber morgen wird er wieder bei uns sein. Wie schön.

wir sind alle sehr erleichtert und glücklich. Michael geht es recht gut, von Stunde zu Stunde besser. Gleich nach der Operation war er noch ziemlich benommen von der Narkose. Am Nachmittag waren wir beide bei ihm. Felix stolzierte mit einer lilafarbenen Gerbera in das Zimmer hinein und überreichte sie mit einem freudigen Lächeln. Ich schmückte das Zimmer schon am Vormittag mit einem orangefarbenen Tulpenstrauß. Außerdem hab ich das Kühlschränkchen mit Köstlichkeiten zum Naschen aufgefüllt wie Salami, 4 Jahre alter Gouda, Kapernbeeren und Oliven. Im Nachtkasterl sind Salzstangerln und eine Packung Gummibärchen. Michael kriegt nämlich ganz oft des Nächtens Lust auf was Pikantes. Er soll es gut haben. Jetzt wird er wohl schon tief schlafen und wieder Kräfte sammeln. Gute Nacht.

einer ist nun weg, es bleiben nur noch zwei.

Leistenbruch. Wir haben ihn in das Krankenhaus St. Elisabeth begleitet. 3 – 4 Tage wird Michael im Krankenhaus bleiben müssen.

Pünktlich um 14 Uhr waren wir da und fuhren mit dem großen Aufzug in den ersten Stock “Abteilung Chirurgie”. Es dauerte keine Minute und schon war die Schwester da, begrüßte uns freundlich: “Guten Tag, ich bin Schwester Anne und für Sie zuständig. Ich zeige Ihnen gleich Ihr Zimmer.”

Wir folgten ihr auf Zimmer Nr. 166. Ein sauberes, karges Zimmer, mit 2 Betten, noch kein Mitpatient. Michael wählte das Bett am Fenster. Es gibt da einen Fernseher, einen kleinen Kühlschrank, Kopfhörer zum Radio hören und natürlich Dusche und WC. Schwester Anne kam nocheinmal und fragte nach ob Michael etwas trinken möchte. “Pfefferminztee bitte”, antwortete Michael. Der kam dann 5 Minuten später.
Felix musste natürlich alles mal unter die Lupe nehmen. Das neue Bett, in dem Papa nun schlafen wird, mit den Rädern, Knöpfen und Hebeln. Er drückte gleich mal am Schwesternknopf, nachdem Schwester Anne sofort mit einem Lächeln parat war und Michael liebenswürdig die Knopffunktionen erklärte.

Radio hören mit Kopfhörer, ein ganz neues Erlebnis für Felix und dann testeten wir noch den Fernseher: Kabelanschluss, alles paletti. Ja, und im großen Kleiderkasten kann man sich sogar verstecken.
Wir blieben eine Stunde und haben uns dann mit innigen Umarmungen und Küssen verabschiedet und viel, viel Glück gewünscht. Morgen werden wir wieder da sein.

zum Vernaschen. Fröhlich Ostern.
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Heute ist Techniktag. Junior und Senior sind im technischen Museum und machen eine kleine Trink-Pause bevor wir von den Zügen zu den Satelitten wechseln.
Damit Felix dem Papa bei der Arbeit richtig gut helfen kann, hat er heute seine brandneue digitale Ausrüstung bekommen:
Neidisch?

Bei diesem Spruch holt Felix dann immer die Titi Laflora und lacht. Ich freu mich auch.
…wer Weltmeister im Zungenzeigen werden möchte.