Monthly Archives: Januar 2007

Good Time in Indien – Nino und Nini

Good Time in Indien – Nino und Nini

Gestern sind die beiden nach Indien abgereist – für ganze 6 Wochen. Huch – das ist aber eine lange Zeit. Aber über ihren Ninis und Ninos Blog werden wir hoffentlich viel erfahren. Darauf freuen wir uns schon ganz besonders. Am Sonntag haben wir den beiden noch einen Abschiedsbesuch abgestattet. Ixi hat sich ganz und gar zu Hause gefühlt.

Jause mit Nino

Nino hat eine kleine Jause zubereitet mit leckeren kleinen Datteltomaten – Mhmmmm – hat da Ixi von sich gegeben und wollte gar nicht mehr aufhören davon zu naschen.
Und dann haben wir mit Ixi Drehstuhl gespielt. Bitte auf die Kommunikation achten – das nenne ich kinderfreundliche Kommunikation.

Ixi hat Viedeo schauen entdeckt. Er verlangt vehement danach. Vor allem diejenigen wo er auch selbst drauf ist liebt er ganz besonders. Außedem erinnert er sich dann auch sichtlich an die beteiligten Personen.

Ixis erstes Cafehaus

Ixis erstes Cafehaus

Frauenhuber

Im Zuge von Aufräumarbeiten in meinem “Belegedschungel” habe ich eine Rechnung vom Cafe Frauenhuber entdeckt, die Erinnerungen weckte.

Das erste Mal, dass Michael und ich gemeinsam mit dem 2monatigen Ixi in ein Cafehaus gingen. Einerseits war es gar nicht so einfach ein Lokal zu finden, das nicht verraucht war, wo nicht allzuviele Menschen waren, wo ich auch ruhig stillen konnte. Andererseits – gebe ich zu – war ich auch ein wenig aufgeregt, weil ich ja gar nicht wusste wie das sein wird mit einem Baby im Cafehaus. So Fragen kamen hoch wie: und was ist, wenn er losbrüllt? Die Vernunft: “Na, dann stehen wir auf und gehen wieder. Ist doch eh klar.” Mein Gefühl: “Passt schon.” Ich : “OK.” Und Michael ist ja auch da.
Und so war es auch. Sehr OK. Das Cafe Frauenhuber ist ein schönes, altes Wiener Cafehaus mit ein wenig Plüsch. Sehr gemütlich. Einen schönen Platz hatten wir in der Nichtraucherabteilung. Eine Nische, in der wir uns sehr geborgen fühlten. Ein netter, freundlicher Ober hat uns fürsorglich bedient (ist in Cafehäusern dieser Art nicht die Regel, da ist eher der “Wienergrant” angesagt). Ixi hat große Augen gemacht – eine ganz neue Umgebung für ihn. Neue Geräusche, anderes Licht. Er fühlte sich sehr wohl mit der Abwechslung.
Ist es nicht schön, was Rechnungen bewirken können? Hie und da ist es auch gut was aufzubewahren und nicht gleich zu vernichten oder wegzuräumen.

Ixi schläft durch

Ixi schläft durch

Freude

Es ist unglaublich aber wahr. Nach der Nacht 4 mit Papa kam die Nacht 5 und Ixi hat sich nicht gemeldet. In der Früh um 06:30 Uhr wurde er wach und freute sich auf sein “Busifrühstück”. Ich konnte noch nicht glauben, dass er von nun an durchschlafen wird. Vielleicht nur eine Eintagsfliege? Aber nein – von gestern auf heute war es bereits die 5. Nacht, die er durchschläft. Hin und wieder wird er wach, da quengelt er, aber er braucht weder Papa noch mich, er beruhigt sich ganz von selber und schläft dann auch wieder ein. Ist das nicht super? Ich bin sowas von freudig und glücklich, dass das so toll gekplappt hat. Yippiiiiiiiiiiii. Der ganzen großen Welt einen dicken Kuss.

Smalltalk – das Cafe für Eltern und Kinder

Smalltalk – das Cafe für Eltern und Kinder

Kindercafe

In Wien gibt es seit ca. 2 Monaten eine wunderbare Einrichtung: das Smalltalk. Der Treffpunkt für Mamas und Papas, Omas und Opas. Das Besondere: ein schlichtes trendiges Cafe ohne Schnick Schnack mit einem angrenzenden 150 qm großen Spielbereich für Kinder mit Betreuung. Das heißt die kleinen Engel spielen und wir Großen können Cafe trinken ohne ständig aufzustehen und zu schauen. Eine wirkliche Marktnische. Endlich. Der Wunsch war schon da bei mir und plötzlich geht er in Erfüllung. Da es sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen hat gibt es Tage da wimmelt es dort nur so von hauptsächlich Mamis und Kinderleins.

Und im Ballpool da wimmelts vor lauter Bällen. Ixi liebt es da drin zu sitzen und sich in Bällen zu baden.

Jetzt aber fang ich dich II

Jetzt aber fang ich dich II

Die Verfolgungsjagd geht weiter.

Abgrenzung macht frei

Abgrenzung macht frei

Ixi

Vor ca. einer Woche hab ich über das “Nichtmehrindernachtstillen” geschrieben. Dass wohl im Laufe des nächsten Monats der Tag kommen wird, an dem ich mich eintscheiden werde, in der Nacht dem Ixi keine Brust mehr anzubieten. Der Tag kam schneller als ich schauen konnte.

Es ist die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag: 3 mal Brust im 2 Stunden Rhythums; Ixi will nicht dass ich mich von ihm entferne; bitterliches Weinen als ich versuche das Bett zu verlassen. Donnerstag früh: gerädert von der Nacht; Papa hat schlecht geträumt und ist nicht gut drauf; in der Küche beim Frühstückvorbereiten: Klirrrrrrrr – Ixi nimmt ein Glas vom Regal und zertrümmert es, um unsere Aufmerksamkeit zu haben und die er ja auch sofort kriegt; Scherben, Ixi muss raus, Ix wird geschimpft. Befinde mich mit Kehershaufel und Besen am Boden, schaue auf und guckte der Milch am Herd beim Überschäumen zu. AUS. AUS. AUS. GENUG. Tränen schießen in meinen Augen. Grenzen setzten, sagt Michael. Ich spüre was er meint. Es ist nicht einfach. Aber damit tue ich mir Gutes und auch Ixi. Ich beruhige mich. Am Tisch beim Frühstück sage ich zu Michael. OK – ab heute gibt es für Ixi in der Nacht keinen Busen mehr. Michael weiß, dass er nun die Nächte übernehmen wird. Donnerstag abend: Ixi wird beim zu Bett gehen gestillt. Ich teile ihm mit: “Kleiner, süßer Schatz, ab heute gibt es in der Nacht kein “Busi” mehr. “Busi” gibts am Abend beim Einschlafen und in der Früh beim Aufwachen und Papa ist in Nacht bei dir. Schalf gut, du Engel. Ich liebe dich.” Michael und ich sind schon ein wenig aufgeregt, da wir nicht wissen wie er denn reagieren wird. Ich habe kein schlechtes Gewissen. Ich fühle es ist der richtige Zeitpunkt. 23 Uhr: Ixi wacht auf. Michael geht zu ihm. Protest, Zorn und Weinen ca. 20 Minuten. Michael bleibt bei ihm, nimmt ihn, streichelt den Rücken. Er schläft ein. 02:30 Uhr. Weinen. Michael geht zu ihm. Protest. Michaels Berührung tut ihm gut und er schläft wieder ein.  06:30 Uhr: Mama kommt – Busizeit.
Bereits am zweiten Tag hat Ixi diese Veränderung akzeptiert. Mittlerweile wacht er nur mehr einmal – zwischen 02:00 und 03:00 Uhr auf – und schläft dann, sobald er Michael sieh, auch gleich wieder ein.

Ja und für mich selbst ist das sehr schön mal die Nacht nicht wachen zu müssen – es ist wie im Traum undich genieße es. Michael ich liebe dich, ich bin so dankbar, dass ich einen so liebevollen und einfühlsamen Mann wie dich an meiner Seite habe. Ixi ich liebe dich und bewundere dich, wie du mit Veränderungen umgehst. Und auf mich bin ich stolz. Voilá.

Jetzt aber fang ich dich

Jetzt aber fang ich dich

Fangen spielen – da ist Ixi immer dabei. Es ist so lustig und richtig was zum Lachen – es tut einfach gut. Wenn die Fangensession vorbei ist, dann sind wir beide auch so richtig außer Atem. Hier ist er noch im Krabbeln unterwegs. Mittlerweile versucht Ixi es auch schon im Gehen. Da ist er halt noch nicht so schnell – aber es geht schon ganz gut. Viel Vergnügen.

Kinderspiel

Kinderspiel

Gestern waren wir bei Jakob und Mama Barbara eingeladen. Es ist so schön zu sehen, wie sich Jakob und Ixi gut verstehen. Jakob war übrigens Ixis Gehanimator. Aber gestern zeigte Jakob mal sein Revier. Die beiden tippelten durch die Wohnung und wir hörten wie sie gemeinsam plapperten. Plötzlich waren sie in einem Nebenraum verschwunden. Und siehe da

Jakob und Ixi

da saßen sie auf der Matratze und schauten sich gemeinsam ein Buch an. Später gings weiter ins Wohnzimmer, wo dann das Spielzeug unter die Lupe genommen wurde.

spielen

Dazu kam dann auch noch Sofia mit auch Mama Barbara. Die drei fühlten sich sehr wohl und spielten ganz entspannt.


Es ist hochinteressant so kleinen Menschen beim Spielen zuzusehen. Ich verbringe sehr viel Zeit damit. Wie viel Übung und Wiederholung wird  da in Abläufe investiert. Feinmotorik wird geübt, ich höre wie kommunziert wird, wie Erinnerungen hochkommen, wie Zusammenhnge hergestellt werden. Ja und so vergehen dann Stunden über Stunden und am Ende des Tages frage ich mich dann immer: was habe ich heute alles erledigt?

Tool Time

Tool Time

Tool Time

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Für Ixi hat Papa eine kleine Werkbank entdeckt mit allem was so dazu gehört: Schrauben, verschiedene Zangen, Schraubenzieher, Hammer, Bohrmaschine, Säge, Massband, Haken und Kisterln damit alles auch seine Ordnung hat. Gestern haben wir Ixi dann seine Werkbank vorgeführt: Ohhhhhhhh – kam da von seinem Munde und tippelte mit Begeisterung Richtung Werkzeug. Da können jetzt meine zwei Herzbuben werken und reparieren. Na ich bin ja schon gespannt.

Papa macht Zwiebelschneiden

Papa macht Zwiebelschneiden

Es ist unglaublich wie schnell das Gehen nun fortschreitet, wie sicher Ixi darin wird. Ich hab so eine Freude und er selber auch. Wenn er am großen Spiegel vorbeitippelt, dann guckt er sich selber ganz stolz an, wie er da so groß und aufrecht dahinspaziert. Es ist einfach noch unglaublicher, wenn wir in der Küche stehen und da kommt der kleine Iximann ums Eck gegangen. Bald wird das ganz selbstverständlich und normal sein. Im Moment ist es noch so sehr entzückend. Und wirklich unglaublich was Mama für schöne Stilblüten im Sätzebilden hat :-) Papa macht Zwiebelschneiden, denn gestern hat Papa ein leckeres Gulasch gekocht. Mhmmmmm – der Ausruf von Ixi als er dann in den Topf schauen durfte. Und gschmeckt hat es uns allen vorzüglich. Dazu ein paar Semmelknöderl. Mhmmmmmm.